Nach den bösen Kohlenhydraten kommen nun die noch viel böseren Fette

Ihr merkt schon, so ernst war das nicht gemeint, denn hierbei handelt es sich nur um einen weiteren Ernährungsmythos: „Fette machen fett“.

Tatsächlich ist es so, dass unser Körper ohne Fette gar nicht funktionieren kann, denn zum einen wird dieser Makronährstoff für die Hormonproduktion benötigt und zum anderen für die Verarbeitung bestimmter Vitamine. Kleiner Tipp am Rande, die Vitamine A, D, E und K sollten immer mit einer kleinen Portion Fett, in Form von zB Olivenöl verzehrt werden, da ansonsten die ganzen Nährstoffe sofort wieder flöten gehen. Diese Vitamine sind in den folgenden Lebensmitteln enthalten:

– Spinat
– Karotten
– Thunfisch
– Broccoli
– Champignons
– (Him)beeren

Also ab sofort keine Karotten mehr pur futtern und Beeren zB mit Nüssen kombinieren, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Ein weiteres Thema, um das sich viele Mythen ranken: Cholesterin
Zu aller erst, Cholesterin ist ebenfalls nicht böse, sondern eine Grundsubstanz unseres Daseins. Viele Hormone, welche wir zum Überleben benötigen, werden aus Cholesterin gebildet. Ein zu hoher Wert kann schlimme Folgen für uns haben, doch was ist der Grund für einen zu hohen Cholesterinspiegel? Wissenschaftlich belegt ist die Tatsache, dass es nicht etwa am Eierkonsum liegt, sondern am übermäßigen Verzehr von Zucker und Weißmehl!

Darüber hinaus empfehle ich die Finger von überteuerten Margarine-Produkten zu lassen, welche mit einer Senkung des Cholesterinspiegels werben und dafür lieber auf vollwertige Butter umzusteigen.

Fazit:
– bloß nicht auf Fett verzichten
– Vitamin A, D, E und K (leichter zu merken EDEKA) immer mit einer Portion Fett verzehren
– Cholesterin nicht verteufeln und eher auf Zucker und Weißmehl verzichten um gesundheitliche Probleme zu vermeiden
– Butter anstatt Margarine verwenden

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